Fassade · Neustadt an der Muster · 2024
Energetische Fassadensanierung eines Mehrfamilienhauses
640 m² Wärmedämmverbundsystem mit mineralischem Oberputz an einem bewohnten Sechsparteienhaus – Heizkosten im Folgejahr um 28 Prozent gesunken.
- Fassadenfläche
- 640 m²
- Dämmstärke
- 160 mm
- Bauzeit
- 7 Wochen
- Heizkosten
- −28 %



Ausgangslage
Ein Sechsparteienhaus aus dem Jahr 1974 mit ungedämmtem Zweischalenmauerwerk. Der Bestandsputz zeigte großflächige Risse, an der Wetterseite lösten sich Putzschollen. Die Eigentümergemeinschaft hatte den Sanierungsbeschluss gefasst, wollte aber die Belastung für die Mieter gering halten.
Lösung
Wir haben ein rein mineralisches System gewählt, obwohl es rund 15 Prozent über der EPS-Variante lag. Ausschlaggebend waren zwei Punkte: der Brandschutz bei einem Mehrfamilienhaus und die deutlich bessere Feuchteregulierung des Bestandsmauerwerks.
Die Ausführung erfolgte fassadenweise statt gleichzeitig rundum. Dadurch war zu jedem Zeitpunkt höchstens eine Gebäudeseite eingerüstet und die Beeinträchtigung für die Bewohner blieb überschaubar.
Ergebnis
Der rechnerische U-Wert verbesserte sich von 1,38 auf 0,21 W/(m²·K). Die Heizkostenabrechnung des Folgejahres wies bei vergleichbarer Gradtagszahl 28 Prozent geringere Verbrauchswerte aus.
Verwendete Materialien und Systeme
- Sto Wärmedämmverbundsystem mineralisch
- 160 mm Mineralwolle-Dämmplatten
- StoSilco Silikonharz-Oberputz
- Neue Fensterbänke in Aluminium
Vorher und nachher
Ziehen Sie den Regler, um zwischen den Aufnahmen zu wechseln. Beide Bilder stammen vom selben Standpunkt.
